Lebensräume

Das Projektgebiet ist von ausgedehnten Mooren geprägt.

Wo sich hohe Torfschichten ohne Anschluss an das Grundwasser gebildet haben, spricht man von Hochmooren (bayer. „Filze“). Insbesondere die Hochmoore in der Abgebrannten Filze und Hochrunstfilze hatten in den letzten 100 Jahren durch den Torfabbau eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

Niedrige Torfschichten mit Grundwassereinfluss werden Flach- oder Niedermoore genannt. Das Auer Weidmoos und die Kaltenaue werden landwirtschaftlich z.B. als Streuwiesen genutzt. Oftmals wurden diese durch Dränage in intensiv nutzbares Grünland umgewandelt.

In den regelmäßig überfluteten Auen entlang der Kalten haben sich meist nur geringe Moorauflagen („Anmoor“) entwickelt. Es wachsen hier ausgedehnte naturnahe Mischwälder. Die landwirtschaftliche Nutzung spielt eine untergeordnete Rolle.

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(Foto: R. Schulz)