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Renaturierung (Presse)

Auftakt (Presse)

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Pressemitteilung

Rosenheim, 25. Oktober 2006

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Inventur der Natur in den Mooren zwischen
Bad Feilnbach und Raubling
In einer gemeinsamen Veranstaltung informierten die Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung im Landkreis Rosenheim sowie das Amt für Landwirtschaft und Forsten
über die Inventur der Moore zwischen Bad Feilnbach, Raubling, Kolbermoor und Brannenburg. 
Landrat Dr. Max Gimple zeigte dabei den Grundeigentümern in den Natura-2000-Gebieten „Auer Weidmoos mit Kalten und Kaltenaue“ sowie „Moore um Raubling“ die zahlreichen Bemühungen und Erfolge um den Erhalt der Rosenheimer Stammbeckenmoore auf und betonte, dass ihm dieses einzigartige Juwel besonders am Herzen liege.
Das wegen seiner großen Moorausdehnung europaweit bedeutende Projekt der Landkreisstiftung startete im Juli 2005 mit den Zielvorgaben, die Streuwiesenlandschaften im Auer Weidmoos und der Kaltenaue zu erhalten sowie das Gebiet zu renaturieren. „Die Renaturierung des von der EU geförderten LIFE-Natur-Projektes Rosenheimer Stammbeckenmoore wirkt sich nicht nur positiv auf selten gewordene Arten aus, sondern auch auf das Klima sowie auf die Wasserführung unserer Bäche und Flüsse“, erläuterte Projektleiter Ralf Strohwasser. Einschränkungen in der derzeitigen Nutzung sind laut Strohwasser für die Grundeigentümer durch das Projekt in keiner Weise gegeben.
Forstoberrat Rupert Hohenadl verdeutlichte, dass die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie auch für dieses wertvolle Gebiet die Grundlage bildet, um dem anhaltenden Artensterben entgegenzuwirken und bedrohte Pflanzen- und Tierarten auch für kommende Generationen nachhaltig zu bewahren.
Im Bereich der Rosenheimer Stammbeckenmoore kommen nach Aussagen der Experten stark gefährdete oder sogar vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten, wie die Sumpf-Orchidee, der Großer Brachvogel oder der Hochmoor-Gelbling, vor.

 

Stammbeckenmoor

   
   
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