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Inventur der Natur in den Mooren (25.10.06)

Pressemitteilung

Rosenheim, 11. Juni 2007

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Hochmoor-Renaturierung im EU-Projekt „LIFE Rosenheimer Stammbeckenmoore“
Maschinenring Rosenheim überreicht Landrat Planungsunterlagen für
die Renaturierung der Abgebrannten Filze und Sterntaler Filze

Naturlifelogo (www.life-rostam.de)

Insgesamt 18 Monate dauerten die Vorbereitungen für die Maßnahmen des von der EU geförderten Projektes „LIFE Rosenheimer Stammbeckenmoore unter der Leitung des Projektbetreuers Ralf Strohwasser. Landrat Dr. Max Gimple als Stiftungsratsvorsitzender des Projektträgers, der „Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung im Landkreis Rosenheim“ nahm dieser Tage den Projektbericht entgegen.
Ein wesentliches Ziel ist laut Strohwasser dabei die Wiederherstellung des natürlichen Wasserhaushaltes („Hochmoor-Renaturierung“) in stark entwässerten und abgestochenen Filzen. Hierfür erarbeiteten Gaby Müggenburg und Cornelia Siuda vom Maschinenring Rosenheim eine umfangreiche Machbarkeitsstudie, die sämtliche Entwässerungsgräben mitsamt ihrer Höhenverhältnisse sowie Einstaumöglichkeiten ermittelte.
Besonders hob der Projektbetreuer dabei hervor, dass die Renaturierung dem Treibhauseffekt sowie Hochwasserproblemen in den Flüssen entgegenwirkt. „Natürlich werden auch zahlreiche selten gewordene Moortiere und –pflanzen, wie zum Beispiel der Sonnentau, profitieren“, so Strohwasser.
Der Einstau von Entwässerungsgräben beschränkt sich auf jüngst erworbene Grundstücke der Stiftung, auf Grundstücke der Gemeinde Raubling sowie des Staatsforstes. Bisher stellten dankenswerter Weise auch über 10 Privateigentümer ihre Grundstücke für die Renaturierung zur Verfügung.
Als weitere Projektziele wurde der Schutz wiesenbrütender Vogelarten im Auer Weidmoos und der Kaltenaue sowie eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit beschrieben. Nähere Informationen können im Internet unter www.LIFE-Rostam.de eingesehen werden.

Landrat & Gaby Müggenburg vom Maschinenring Rosenheim

Landrat & Gaby Müggenburg vom Maschinenring Rosenheim

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