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Pressemitteilung

Rosenheim, 10. Januar 2008

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Hochmoor-Renaturierung in den „Rosenheimer Stammbeckenmooren“
Brennholz-Selbstwerber leisten wichtige Vorarbeiten
Die Rosenheimer Stammbeckenmoore zwischen Bad Feilnbach und Raubling zählen zu einem der größten zusammenhängenden voralpinen Moorkomplexe in Europa.
Im Rahmen des LIFE-Naturschutz-Projekts werden unter anderem Flächen vernässt, Gehölze entfernt und Streuwiesen gepflegt. So fällten jetzt knapp ein Jahr lang Brennholz-Selbstwerber auf rund 45 Hektar Fläche Kiefern und Birken, die seit Trockenlegung und Torfabbau aufgewachsen sind.
Die Holzentnahme verhindert nicht nur das negative Erscheinungsbild massenhaft absterbender Bäume als Folge der Wiedervernässung, sondern beschleunigt auch die allmähliche Torfneubildung in Folge der Renaturierung.
Die harte Arbeit der rund 100 Brennholz-Selbstwerber, die teilweise weite Fußwege zu den Einschlagflächen in Kauf nahmen, wurde durch das EU-Naturschutzprojekt „LIFE“ unterstützt:
Die 1500 Ster Brennholz wurden – wo nicht anders möglich - kostenfrei mit Spezialraupenfahrzeugen aus dem Moor transportiert. "Voraussetzung war, dass die Selbstwerber Unfallverhütungsvorschriften einhielten und Rücksicht auf jagdliche Belange nahmen", so der Projektbetreuer Ralf Strohwasser, der von der „Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung im Landkreis Rosenheim“ sowie der Gemeinde Raubling als Projektträger beauftragt ist.

 Brennzholz

Auf den nicht durch Wege erschlossenen Moorbereichen mussten
Spezialraupenfahrzeuge den Holztransport bewerkstelligen .
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